7. Juni 2010

© (c) Mario Monk

 

Thierse hält Grußwort bei der Auszeichnung der Zionskirche durch die Initiative "Deutschland - Land der Ideen"

Wolfgang Thierse freute sich, dass die Zionskirche, die er als Bürger im Kiez schon über dreißig Jahre kennt, von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" als einer der 365 zukunftsweisenden Orte im Jahr 2010 ausgezeichnet wurde.


 

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Angeregte Diskussionen und gesellschaftspolitische Debatten gehörten zur Zionskirche wie das Amen zum Gebet, so Thierse. Die Kirche sei mit  Bonnhoefer ein Ort der Bekennenden Kirche. Zu DDR-Zeiten habe sie Raum für oppositionelle Gruppen geboten. Und auch nach dem Mauerfall stünden politische wie christliche Themen auf dem Programm der Gemeinde, sagte Thierse bei der Preisverleihung.

 

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In seiner zuvor gehaltenen Kanzelrede "Ein Volk - Mein Volk" im Rahmen der Predigtreihe "Zusammen wachsen" sprach sich Thierse zwanzig Jahre nach der Einheit im Sinne von gelebter Nächstenliebe  für Toleranz und eine Kultur der Anerkennung, für die Überwindung von Teilung durch Teilen und zivilgesellschaftliches Engagement aus.