Präimplantationsdiagnostik (PID)

Bislang galt die Präimplantationsdiagnostik in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz als verboten. Jedoch stellte der Bundesgerichtshof im Juli 2010 fest, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sein kann. Um die durch das Urteil entstandene Rechstunsicherheit zu beseitigen und eine klare gesetzliche Regelung zu schaffen, entscheidet der Bundestag über eine Änderung des Embryonenschutzgesetzes. Hier finden Sie Informationen und Dokumente zum Gesetzgebungsverfahren.

 

8. Juli 2011

Bundestag erlaubt Präimplantationsdiagnostik

Der Bundestag hat am 7. Juli nach einer mehrstündigen Debatte über die drei Gruppenentwürfe zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik abgestimmt. Angenommen wurde der von den Abgeordneten Ulrike Flach (FDP), Peter Hintze (CDU/CSU), Dr. Carola Reimann (SPD), Dr. Petra Sitte (Die …

 

15. Juni 2011

Initiatoren begründen Gesetzesentwürfe

In kurzen Videobotschaften begründen die Initiatoren der drei widerstehende Gesetzesentwürfe zur gesetzlichen Regelung der Präimplantationsdiagnostik ihre Vorschläge.

 

9. Juni 2011

Interfraktionelles Abstimmungsverhalten

In der Regel stimmen die Abgeordneten der Bundestagsfraktionen geschlossen ab. In bestimmten Fällen allerdings, in denen sich grundlegenden oder schwierige ethische und moralische Fragestellungen nicht allein entlang parteipolitischer Präferenzen beantworten lassen, finden im …

 

25. Mai 2011

 

Anhörung zur Präimplantatiosdiagnostik

Am 25. Mai 2011 fand im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung von Sachverständigen zur Präimplantationsdiagnostik (PID) statt. Im Mittelpunkt standen die drei Gesetzentwürfe zur gesetzlichen Neuregelung der PID. Während einer der Gesetzentwürfe ein Verbot der PID vorsieht, enthalten die …

 

14. April 2011

Erste Lesung zur Präimplantationsdiagnostik

Am Vormittag des 14. April fand im Deutschen Bundestag die Erste Lesung der Gesetzentwürfe zur gesetzlichen Regelung der Präimplantationsdiagnostik (PID) statt. In einer zweieinhalbstündigen Debatte begründeten die Unterzeichner der jeweiligen Entwürfe ihre Position. Zwei Entwürfe …