15. September 2011

 

Mit dem „Kreativpakt“ zu neuen Lösungen für das Arbeiten und Leben in der Kultur- und Kreativwirtschaft

 

In einer globalisierten und digitalisierten Welt haben sich die Voraussetzungen und Grundlagen kreativen Schaffens in einer Weise verändert, die ein neues Nachdenken über die sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen für kreative Arbeit zwingend erforderlich macht. 

Derzeit sind etwa 2,7 Mio. Menschen in Deutschland im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig, die meisten von ihnen in prekären Verhältnissen. Der wachsende Sektor der Kultur- und Kreativwirtschaft trägt gleichzeitig inzwischen mehr zur gesamten deutschen Wirtschaftsleistung bei als die Metallindustrie.

In engem Austausch mit Kultur- und Medienschaffenden sowie Kreativen erarbeitet eine Projektgruppe von Fachpolitikern der SPD-Bundestagsfraktion derzeit Lösungen für drängende Fragen:

  • Wie sind auch zukünftig geistiges Eigentum und kreative Werke zu schützen?
  • Welche sozialen und rechtlichen Bedingungen sind für kreatives Schaffen nötig?
  • Wie muss eine adäquate Förderung der Kreativwirtschaft in Zukunft aussehen?
  • Wie lässt sich mit Hilfe der kulturellen und medialen Bildung auch solchen Kindern und Jugendlichen der notwendige Zugang zu der Welt von Kunst und Kultur vermitteln, die wenig Unterstützung aus ihrem Elternhaus erhalten?

Im Ergebnis wollen wir eine Konzeption für gute Rahmenbedingungen im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft erarbeiten. Es ordnet sich ein in das Gesamtprojekt Zukunft der SPD-Bundestagsfraktion, mit dem wir ein Politikkonzept entwickeln wollen, das den Weg unseres Landes bis zum Ende des Jahrzehnts beschreibt.