31.05.2011

Gesundheitsversorgung 2025: Ostdeutschland als Innovationregion

Der Anspruch auf medizinische Versorgung und die Teilhabe am medizinischen Fortschritt sind bei uns Selbstverständlichkeiten. Daran messen wird das Gesundheitswesen - und nicht zuletzt auch die aktuelle Gesundheitspolitik.

Die Politik ist gefordert, Antworten auf die Zunahme des Anteils älterer Menschen zu finden. Schließlich erfordert auch der Rückgang der Bevölkerung, wie er vor allem in Regionen Ostdeutschland zu beobachten ist, eine neuartige medizinische und pflegerische Infrastruktur.

Medizinischer Fortschritt und gute Infrastruktur sind mit enormen finanziellen Aufwendungen verbunden - auch hier stellt sich die Frage, wie dies zukünftig bewerkstelligt werden kann.

In Ostdeutschland und damit auch in Thüringen vollzieht sich dieser Wandel in besonderer Weise. Alle Bereiche des Gesundheitswesens sind gefordert, mit neuen Angeboten auf diese Entwicklung zu antworten - und damit auch etwas zu schaffen, was für die gesamte Bundesrepublik beispielhaft sein kann. Wie das gelingen kann, welche Konzepte und Modelle geeignet sind, ein Beispiel ist die berühmte "Gemeindeschwester Agnes", diskutierten auf EInladung des Forums Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V. fachkundige Referenten aus der Politik und dem Gesundheitswesen am 31. Mai in Gotha.