Pfadnavigation

  1. Startseite
  2. > Reden und Texte
  3. > Reden
  4. > Trauerrede Reinhard Höppner
 

15. Juli 2014

Gedenkrede für Reinhard Höppner

 

Wolfgang Thierse

Gedenkrede für Reinhard Höppner (am 3. Juli 2014 in Magedeburg)

 

 

Liebe Familie Höppner, vor allem: Liebe Renate!

Herr Vizekanzler, Herr Landtagspräsident, Herr Ministerpräsident!

Meine Damen und Herren!

 

„Wandern über das Wasser“ – das ist der Titel eines der Bücher von Reinhard Höppner, dessen wir hier und heute gedenken. Wandern über das Wasser, über das unruhige Wasser, das will mir wie ein Motto, wie ein Leitmotiv seines Lebens erscheinen. In dem genannten Buch empfiehlt Reinhard Höppner, das Leben einmal und auch vom Ende her zu denken. Das müssen wir nun – traurigerweise – tatsächlich tun.

 

Denn Reinhard Höppner ist gestorben – viel zu früh, wenn man sein Alter bedenkt. Aber doch nach einem wahrlich intensiven, erfüllten, vollen Leben. Einem Leben, das (eigentlich) eine größere geschichtliche Zeitspanne umfasst als die 65 Jahre seines individuellen Lebens: 40 Jahre DDR, endlos lang. Das Jahr der Wunder 1989/90, in dem mehr sich ereignete als in manchem quälenden DDR-Jahrzehnt zuvor. Die Zeit als aktiver Politiker, die Gestaltung des Um- und Aufbruchs in Sachsen-Anhalt. Und danach eine Zeit vor allem des gesamtdeutschen kirchlichen Engagements und eine Zeit auch der Reflexion und des Schreibens.

 

Reinhard Höppner hat ausführlich und nachdenklich und selbstkritisch über seinen Lebensweg, über sein Denken und Handeln Auskunft gegeben, ja Rechenschaft abgelegt. Er war ein sehr reflektierter Politiker, kein Mann der lauten Töne, des Basta. Aber auch kein landesväterlicher Patriarch.

 

Diese – richtigen – Beobachtungen sind zu einem regelrechten Klischee geraten in manch medialer Beschreibung: Reinhard Höppner als der „schmale Intellektuelle“, der gebeugte, zerbrechliche Mann“, der „bedenkliche Politiker“, der schüchtern wirkende Mensch … Das Klischee verführte nicht selten zum Fehlurteil. Reinhard Höppner war eben nicht unentschlossen oder wankelmütig, sondern durchaus ein souveräner Mensch, von beträchtlicher, aber manchmal unterschätzter Widerstandskraft, ein Mensch mit politischem Durchhaltevermögen und von großer Bestimmtheit seiner Entscheidungen. Seine politischen Freunde wie Gegner in diesem Land werden wissen, wovon ich rede.

 

Dabei blieb er ein nahbarer Politiker, der jeder Selbstinszenierung abhold war. Ein Pflichten-Mensch, der sich in Pflicht nehmen ließ und sich selbst in die Pflicht nahm.

 

Ja, er war von gebeugter Statur – aber er gehörte zu denen, die sich vor Gott beugen und gerade deshalb aufrecht stehen und sich nicht verbiegen lassen! 

 

Geboren als Pfarrerssohn, war er tief geprägt durch den christlichen Glauben. Von ihm hat er – wie selbstverständlich – immer wieder Zeugnis abgelegt – von Kindheit und Jugend an, in der DDR wie als Politiker seit 1990.

Er war ein mathematisch hochbegabter Schüler, errang Siege auf nationalen und internationalen Mathematik-Olympiaden. Das habe ihn an der DDR-Schule geschützt, diesen evangelischen Sonderling, denn man schmückte sich gern mit einem Medaillen-Gewinner – so hat Reinhard Höppner es später kommentiert. Er studierte Mathematik an der TU Dresden und promovierte  dort 1976. Im Westen wäre er vermutlich Mathematik-Professor geworden, In der  DDR wurde er Lektor für mathematische Fach-Literatur im Akademie-Verlag.

 

Die Akademie der Wissenschaften der DDR, zu der der Verlag gehörte, ist mir sehr vertraut, sie war auch mein Arbeits- (oder soll ich sagen: Rückzugs-) Ort. Sie war die geräumigste Nische der DDR. Ich habe sie gelegentlich eine grimmige Idylle genannt, um das Widersprüchliche wissenschaftlicher Existenz in der DDR zu charakterisieren.

 

Reinhard Höppner jedenfalls hat einer – ungewissen – wissenschaftlichen Karriere mit ihren politischen Anpassungszwängen das kirchliche Engagement vorgezogen. Schon als junger Mann wurde er Synodaler und war schließlich 14 Jahre lang, von 1980 bis 1994 Präses der Synode der Kirchenprovinz Sachsen, war über 20 Jahre lang Mitglied der Kirchenleitung.

 

Ein doppeltes Leben also, aber kein schizophrenes. Reinhard Höppner hat von der größeren Freiheit erzählt, die ihm sein kirchliches Amt in der DDR eröffnete; er konnte eher reisen als andere und vielfältige internationale Kontakte pflegen. Und blieb DDR-Bürger, verließ das Land nicht, wie so viele andere es taten.

 

Auf die nachdrückliche Interview-Frage von Günter Gaus: „Waren Sie eigentlich Opfer oder Mitläufer?“, antwortete Reinhard Höppner: „Weder das eine noch das andere.“ Er hat der Versuchung widerstanden, sich wegen seines kirchlichen Engagements im nachhinein zu Opfer stilisieren zu lassen.

 

In der Betrachtung seines DDR-Lebens war er auf eine trotzige Weise sehr nüchtern. Das fand ich immer sympathisch. Er hat sich gegen die Schwarz-Weiß-Malerei in Sachen DDR-Biografien immer wieder gewehrt und das Leben, sein Leben, in der DDR verteidigt: „Die DDR war unser Lebensraum. Wir waren glücklich und haben gefeiert. Wir haben Verantwortung übernommen und Fehler gemacht. Wir waren frei, Ja oder Nein zu sagen.“ Und „Das gehörte zur Lebenskunst in der DDR, die Freiräume wirklich auszuschöpfen und sich nicht durch Angst und vorauseilenden Gehorsam selbst einzuschränken.“

Das war, man muss es wissen, die Freiheit eines Christenmenschen! Deswegen konnte er – fast schon provokativ – sagen, 40 Jahre DDR – „für mich war es ein erfülltes und glückliches Leben“.

 

Es ist gut und wichtig, sich immer mal wieder daran zu erinnern – und Reinhard Höppner ist ein überzeugendes Beispiel dafür – dass ostdeutsche Lebens- und Politik-Erfahrungen nicht nur diejenigen der SED-Gefolgsleute oder der Mitläufer und Angepassten sind, auch nicht die der – wenigen – Widerständler und Helden.

Sondern auch die der Menschen, die einen modus vivendi mit Verhältnissen finden mussten, die sie sich nicht selbst ausgesucht hatten. Und dabei ihren Maßstäben von Anstand und Intelligenz folgend zu leben versuchten. Reinhard Höppners Leben und Erinnerungen geben genau davon Zeugnis.

 

So ist Reinhard Höppner – im Unterschied zu anderen – erkennbar unbelastet von jeder Kollaboration mit der SED in die demokratische Politik gekommen. Im Dezember 1989 in die neugegründete Sozialdemokratische Partei in der DDR eingetreten, wurde er im Jahr 1990 einer der wichtigsten Repräsentanten unseres Aufbruchs in die Demokratie.

Repräsentant (auch) genau darin, dass – zur Überraschung im In- und Ausland – unter denen, die die friedliche Revolution und den demokratischen Neuanfang prägten, besonders viele Christen waren. Was übrigens eine schöne Pointe der Geschichte ist, die mich bis heute erheitert: Der Staat, in dem Religion bestenfalls Privatsache sein sollte, wurde – nicht allein, ab er doch wesentlich – durch Christen überwunden, die ihren Glauben nicht bloß privat sein lassen wollten, sondern aus ihm öffentliches, politisches Engagement ableiteten!

 

Weil Reinhard Höppner als Synoden-Präsident Demokratie, also ihre Regeln und Verfahren gelernt und erprobt hatte, konnte er als Vizepräsident der freigewählten Volkskammer zur Symbolfigur unseres gemeinsamen Beginnens und Erlernens von Demokratie werden. Der Mann mit dem kleinen Holzmännchen wurde zum eigentlichen Parlamentspräsidenten, dessen Geschäftsordnungs-Kenntnisse, dessen Ruhe, dessen atemberaubend schnell erworbene Autorität uns in diesen wahrlich aufregenden Wochen und Monaten über mancherlei Konflikt, Ratlosigkeit, Eiferertum, Entscheidungsnot hinweggeholfen hat. Ich erinnere mich mit Staunen daran, und vermutlich habe ich etwas für später gelernt.

 

Er war der prägende, kluge Gestalter dieser Sternstunde unserer deutschen Demokratiegeschichte, die nach meiner Überzeugung die freie Volkskammer von 1990 darstellt. Ein begnadeter Moderator unserer Aufgeregtheiten und Naivitäten, unseres parlamentarischen Lernwillens und unseres Streitens. Allein für diese Leistung des Vermittelns und Ausgleichens bleibt die deutsche Demokratie ihm dauerhaft zu Dank verpflichtet. Mir jedenfalls bleibt sie unvergesslich.

 

Nach dem 3. Oktober 1990, nach der Wiedervereinigung wurde das wiederentstandene Land Sachsen-Anhalt und dessen Landtag sein politischer Ort.

 

Nach vier Jahren als Oppositionsführer folgte 1994 der Moment einer schwierigen Entscheidung. Reinhard Höppner hat die Umstände im Rückblick, sich selbst noch einmal Rechenschaft gebend, so beschrieben: „(Gewiss), es braucht besondere Situationen, um ungewöhnliche Schritte zu gehen. Das war nach den Landtagswahlen 1994 in Sachsen-Anhalt der Fall. Die Regierungskoalition aus CDU und FDP hatte in nur einer Legislaturperiode drei Regierungen verschlissen. Die zweite Regierung war ein halbes Jahr vor den Wahlen wegen eines Skandals zurückgetreten. Die Übergangsregierung hatte dramatisch an Stimmen verloren. Die FDP war nicht einmal in den Landtag gekommen. Wir hatten zwar einen Sitz weniger als die CDU, aber es war nur schwer vorstellbar, unter dieser CDU in einer großen Koalition zusammenzuarbeiten. Fantasie war gefragt.“ (So weit Reinhard Höppner.)

 

Das war die Situation, in der Reinhard Höppner und die sachsen-anhaltinische SPD eine folgenreiche Entscheidung trafen: die Bildung einer Minderheitsregierung von Rot-Grün, die auf die parlamentarische Unterstützung der anderen Parteien angewiesen war – und da die CDU dies ablehnte, de facto auf de Unterstützung der PDS. Das wurde „Magdeburger Modell“ genannt, obwohl es in der Folge ja niemals zum Modell werden sollte. Reinhard Höppner wurde von allen Seiten kritisiert, die CDU startete ihre (erste) Rote-Socken-Kampagne, in der SPD gab es heftigen Streit. (Ich muss das alles gerade in Magdeburg nicht ausführlich erläutern.)

 

Aber ich will daran erinnern: Reinhard Höppner hatte außerordentliche Entscheidungskraft bewiesen (ohne sie, sollte man sich nicht in die Politik verirren, denn sie ist ein Wesenselement von Politik, gehört zum Charakterbild eines guten Politikers). Reinhard Höppner hat in den folgenden „acht unbequemen Jahren“ (wie er sie selbst nannte) außerordentliches Stehvermögen bewiesen (ohne das man in der Politik nicht lange durchhält). Er wurde für seine Standhaftigkeit durch die Wahl von 1998 belohnt und setzte – gegen den ausdrücklichen Willen des Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder – die informelle Zusammenarbeit mit der PDS fort. Die schmerzliche Wahlniederlage 2002 und damit das Ende seiner Regierung hat er mit Achtung vor dem demokratischen Votum getragen und ist ohne Klagen und Anklagen als einfacher Abgeordneter ins Parlament zurückgekehrt.

 

Die zwölf Jahre von 1990 – 2002 waren eine Zeit des demokratischen Aufbruchs, aber auch – und gerade in Sachsen-Anhalt – die Zeit dramatischer, opferreicher wirtschaftlicher Einschnitte. Man erinnere sich nur an die drastische Zunahme der Arbeitslosenzahlen. Keine leichte Zeit zum Regieren, keine leichte Zeit für die neue Demokratie im Osten Deutschlands! Angesichts von Massenarbeitslosigkeit und zunehmender Ungeduld war Reinhard Höppners nüchterne, aber den Menschen zugewandte Art des Politikmachens wohltuend. Sie half ihm bei der präzedenzlosen Aufgabe, den wirtschaftlichen und sozialen Umbruch zu meistern – und zwar in dem am meisten betroffenen ostdeutschen Land.

 

Die Politik geöffnet zu haben für einen breiteren Konsens zur Bewältigung der schweren Aufgaben im Lande – das war, meine ich, ein angemessener und verdienstvoller Versuch in einer Zeit heftigster Ängste und Unsicherheiten in der Bevölkerung, in einer Zeit des Nachwirkens der Vergangenheit und der Ungewissheit über den Erfolg des Neuen. Nachdem der Streit abgeebbt ist, könnte man diese politische Leistung Reinhard Höppners gelassen anerkennen, denke ich! Für seine und meine Partei gilt das längst. Wir wissen um seine Verdienste am Gelingen der deutschen Einheit. Viele Jahre war er Mitglied im Parteivorstand der SPD und des Forums Ostdeutschland der Sozialdemokratie. Ein Kämpfer und Mahner für die ostdeutschen Interessen.

 

Reinhard Höppner hat sich immer und ausdrücklich als Christ in der Politik verstanden und bekannt. (Das war einer der Gründe, warum wir uns – er der Protestant, ich der Katholik – so gut verstanden.)

Er war ein öffentlicher Christ, also ein politischer Christ. Er war es schon in der DDR, er hatte das Politisch-Sein-Müssen und Sein-Wollen in der evangelischen Kirche gelernt. Und konnte das nicht abtun und schon gar nicht in einer freien Gesellschaft, in der Demokratie, dessen Rahmen unser Grundgesetz ist. Der Staat dieses Grundgesetzes ist im Unterschied zur DDR weltanschaulich neutral, er verficht keine Religion oder Weltanschauung – auch keine säkularistiche – und deshalb ermöglicht er die Religions- und Weltanschauungsfreiheit aller und lädt die Bürger ein, aus ihren starken Überzeugungen heraus, am Gemeinwohl, am Staat mitzuwirken. Diese Einladung auszuschlagen, wäre für den Christenmenschen Höppner undenkbar gewesen. Im Gegenteil: Er hat immer wieder erklärt, warum der Einsatz für Demokratie und Freiheit heute nach seiner Überzeugung von geradezu existenzieller Bedeutung für Christen ist.

 

Über die Begegnung von Bibel und Politik – davon hat Reinhard Höppner immer wieder beharrlich und freundlich gesprochen. Aus der Bergpredigt folgerte für ihn der verpflichtende Einsatz für Gerechtigkeit und Solidarität.

 

Menschen Mut machen, das hatte er als Christ in der DDR getan, das war für ihn eine Aufgabe auch als Politiker und ebenso als Kirchentagspräsident. Darin hatte er etwas von einem eigensinnigen Wanderprediger.

 

Mut, nicht auf politische Wunder autoritär zu warten, Mut zur Selbstverantwortung, Mut zur Wahrnehmung der Freiheit, zum Einsatz für Gerechtigkeit, Mut zur Politik.

Gerade weil er Mut zur Politik machen wollte, konnte er solche Sätze schreiben, wie ich sie Ihnen jetzt zitiere:

„Verlasst euch nicht auf Politiker. Sie haben zwar große Verantwortung, sie müssen viel tun und können viel falsch machen. Über Glück und Zufriedenheit der Menschen allerdings bestimmen sie nicht. Sie können Krieg machen. Frieden stellen sie selten her. Sie können Ungerechtigkeiten mindern. Von einer gerechten Welt bleiben wir weit entfernt. Mit Macht von oben lässt sie sich nicht herstellen. Verlasst euch nicht auf Politiker. Verlasst euch nicht auf die da oben. Sie sind auch nur Menschen mit begrenzten Fähigkeiten und Einsichten…

Verlasst euch nicht auf Politiker. Die wollen natürlich wieder gewählt werden. Das macht sie abhängig von der allgemeinen Meinung. Das macht sie anfällig, den Menschen Dinge zu versprechen, die sie nicht halten können. Wenn es einflussreichen Lobbygruppen gelingt, die allgemeine Meinung gegen sie zu beeinflussen, dann werden sie weggefegt, bevor die kleinen Leute merken, dass sie den Schaden davon haben. Selbst wenn die Politiker alle gut und bemüht wären, woran ja aus verständlichen Gründen immer wieder Zweifel angemeldet werden, selbst wenn sie alle gut und bemüht wären: Im Blick auf die Frage eines glücklichen Lebens können sie nicht wirklich helfen. Da ist schon die Lebenskunst eines jeden Einzelnen gefragt.“

 

Gerade weil Reinhard Höppner Mut zur Politik machen wollte, weil er selber leidenschaftlicher Politiker war, hat er solche Sätze geschrieben.

 

Das ist, wenn ich es so nennen darf, sein mahnendes Vermächtnis:

Verhaltet euch nicht autoritär zur Politik, nicht religiös zu ihr.

Widersteht der Ideologisierung und Verabsolutierung von Politik.

 

In meinen Worten: Demokratische Politik ist nicht für da Heil der Menschen zuständig (wo sie das versucht, wird sie totalitär, das haben wir in der DDR erfahren). Demokratische Politik ist zuständig für das Wohl der Menschen, möglichst vieler, möglichst aller.

 

Reinhard Höppner ist einen weiten Weg gegangen und sich zugleich treu geblieben: Vom „moralischen Rigorismus“ der DDR-Opposition zum vernünftigen, menschenfreundlichen Pragmatismus demokratischer Politik, der sich aber an moralischen Maßstäben messen lässt.

 

Reinhard Höppner war dankbar für sein Leben, für sein ganzes Leben – in und mit seiner Familie, in und mit seiner Kirche, in und mit der Politik.

 

Er ist über unruhiges Wasser gewandert und nicht ertrunken. Er blieb ein aufrechter und aufrichtiger Mensch. Er hat seine Erfolge und Niederlagen mit Fassung, also mit Würde ertragen. Das gilt auch für die bitteren Zeiten seines Krankseins. Er ist zu Hause, in Begleitung seiner Familie gestorben. Das war sein Wunsch.

 

Ich habe einen politischen Weggefährten und einen Freund verloren.

 

Reinhard Höppner hat sich um dieses Land Sachsen-Anhalt und um Deutschland verdient gemacht!

 

Wir alle haben Anlass, uns seiner noch lange freundlich zu erinnern!